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…and a happy new year

Oh. Es ist 2012.
Da ist das hier noch nicht erwähnte, wollte ich das doch noch eben loswerden.

Gerade 2 Wochen ist es her und es kommt mir schon wie vor Monaten vor.
Silvester. Dieses Mal war ich um Mitternacht mit Freunden an der Innenalster, anders als die letzten Jahre, die wir am Hafen/Fischmarkt verbrachten.
Wir standen direkt am Wasser, um uns herum recht viele andere Menschen. Inmitten der Innenalster strahlte noch ein Weihnachtsbaum. Halberwachsene mussten den Frauen Dinge beweisen, indem sie Böller vor deren Füße schmissen. Raketen, die plötzlich zwischen uns explodierten. Donnernde Riesenböller, die kreischende Mädchen neben uns fallen ließen.
Vielleicht werde ich auch alt.
Um Mitternacht wurde alles weiß, als die Raketen hochflogen. Vom Himmel fiel Dreck.

Könnte mir vorstellen, es nächstes Mal ruhiger angehen zu lassen. Verspürte auch keinerlei Bedürfnis, auch nur irgendetwas anzuzünden.
Naja, ähm, eine frohes Neues euch allen.

Nochmal Feuerwerk

So. Im letzten Blogpost erzählte ich von Feuerwerk. Vorhin war ich eher zufällig wieder da, aber hey, es war Freitagabend! Was heißt, es war sehr voll, bla, blubb, wir liefen etwas herum und so, und weil kein Platz am Brückengeländer zu finden war, setzten wir uns irgendwo auf die Brücke. Von da aus machte ich auch Fotos. Nichts besseres als gestern, und schon wieder Feuerwerk.

Um mal neuen Inhalt hier reinzubringen, erzähle ich von meinem Stativ.

Es ist irgendwas kleines und kompaktes von SLIK, das ich mal kaufte, und ich finde es super praktisch, wenn man reist, oder eben mal los läuft, ohne zu wissen, ob man wirklich ein Stativ brauchen wird.
Man sitzt damit nur eben auf dem Boden, oder muss sich eine Mauer suchen, aber okay.

Und weil ich jetzt schon wieder zu Hause bin und nichts Sinnvolles tue, bastle ich Blogposts.

Alsterfeuerwerk

In Hamburg ist gerade das Alstervergnügen, bei dem rund um die Innenalster ganz viel Kram (Würstchen und Bier) angeboten wird.
Da aber auch Donnerstag, Freitag und Samstag abends Feuerwerke mit jeweils unterschiedlichem Thema stattfinden, war ich vorhin mit ganz vielen Leuten (u.a. mit Pablo und Martin, um mal Leute zu verlinken) auf der Lombardsbrücke, von wo aus wir das Feuerwerk fotografiert haben.

Hinterher habe ich festgestellt, dass ich durch eine Laterne auf allen Fotos Lens Flare hatte (außerdem war Sonias Hand überall mit drauf :P), weswegen ich ganz dringend die Streulichtblende nachkaufen muss, die ich letzten Sommer zerbrochen habe.
Diese hat mir aber beim Runterschmeißen wohl mein Weitwinkel gerettet. :>

Mondfinsternis

Heute, gestern, am 15. Juni 2011 sollte eine Mondfinsternis stattfinden, die von Europa aus gesehen werden könnte. Hat sie wohl auch. Wir hatten Wolken.

Aber man hat ja bekanntlich Hoffnungen. Und da ich mir das nicht entgehen lassen wollte, den dabei rotgefärbten Mond zu fotografieren, habe ich mich mit Sonia am Jungfernstieg getroffen. Plan war es, die Rotfärbung des Mondes im Südosten gegen 22:30 festzuhalten. Aber wie so oft in Hamburg war der Himmel von Wolken nur so bedeckt und es war zu keinem Zeitpunkt auch nur ein Stück Mond zu sehen (vielleicht waren auch Gebäude im Weg, da er recht tief stehen sollte).

Naja, herausgekommen ist, dass wir gemütlich an der Innenalster saßen, Bier tranken und ein bisschen den Jungfernstieg fotografierten. Kennt man ja.

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Japanischer Kulturtag

In Hamburg findet jedes Jahr das Kirschblütenfest statt. Mit einem großen Feuerwerk über der Außenalster. Dieses Jahr wurde das Feuerwerk auf Grund der jüngst in Japan geschehenden Ereignissen gestrichen, um das Geld lieber in Form von Spenden nach Japan zu schicken.

Stattdessen wurde am 20.5. ein Japanischer Kulturtag in der Japanologie der Universität Hamburg veranstaltet, dessen Studenten auch ein Tōrō nagashi im Japanischen Garten in Planten und Blomen organisierten.
Das Tōrō nagashi ist eine japanische Zeremonie, bei der die Seelen der Verstorbenen ins Jenseits geleitet werden sollen.

Danach fand um der Binnenalster herum eine Lichterkette statt, bei der dazu aufgerufen wurde, ein Licht in Gedenken an Japan anzuzünden.
Es waren recht viele Menschen mit Kerzen um der Alster unterwegs - viel mehr als ich erwartet hatte, was mich erfreute.

Naja, ich war da mit ein paar Freunden und der Kamera unterwegs.  Leider ohne Stativ, also mit hoher ISO und auf wackeligen Beinen.

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