Tamron Extreme Test – Aufgabe 1

Bis zum 10. April lief die Bewerbung zur Teilnahme am Tamron Extreme-Test, welche ich ein paar Wochen in einem Tab geöffnet hatte, unsicher, ob ich teilnehmen sollte, da ich eh keine große Chance sah. Naja, ein paar Tage vor Bewerbungsschluss schob ich doch noch zwei Fotos hoch, erzählte Dinge, die interessant klingen könnten, und schoss die Bewerbung ins Internet. Falls es jemanden interessiert, mit diesen Fotos bewarb ich mich:

Voila - nichtsahnend saß ich in der Uni, da kam die Mail, dass ich das Glück habe, dabei zu sein: 5 Monate lang darf ich das Tamron 18-270mm Objektiv testen, muss in dieser Zeit 5 fotographische Aufgaben erfüllen und darf danach das Objektiv behalten, falls ich brav mitmache.

<Meinungskram Anfang>
Hier mein erster Eindruck und meine subjektive Meinung zum Objektiv:
Die Bildqualität ist ganz gut, aber bei 270mm finde ich, dass die Bilder doch etwas verwaschener wirken und nicht ganz scharf werden. Auch nimmt der Kontrast bei größeren Brennweiten ab und zudem ist eine deutliche Vignettierung zu bemerken.
Ich habe aber keine anderen Teleobjektive, kann das also im Vergleich nicht beurteilen.

Einen Stabilisator habe ich dementsprechend auch noch nicht gehabt, und muss sagen, dass, abgesehen vom Geräusch, ich das VC-System von Tamron ganz schick finde.
Der Piezo Drive hingegen, welches eine neuartige Technologie sein soll, die ähnlich wie ein Ultrashallmotor arbeitet, jedoch kompakter ist, hat mich eher enttäuscht. Meiner Meinung nach ist es nicht wirklich schneller, vielleicht gar langsamer und unter nicht ganz hellem Zimmerlicht hat es schon zum Teil arge Fokussierungsprobleme, die ich bei anderen Objektiven nicht in dieser Form zu haben glaube. Okay, es ist ein bisschen leiser, aber ich hörs immer noch.

Ich freue mich zwar schon, dass ich nun ein Teleobjektiv habe, was ich ab und an doch vermisst hatte (meine höchste Brennweite war bisher 90mm), muss aber sagen, dass ich mir für den Preis das Canon 70-200mm f/4 geholt hätte, was aber auch daran liegt, dass ich schon andere Objektive habe, die kleinere Brennweiten abdecken.
Für einen Allarounder finde ich das Tamron 18-270mm gut, und für den Preis bekommt man da schon einiges. Auf Reisen würde ich es wohl auch mit einpacken, da es doch sehr kompakt und auch leicht ist.
<Meinungskram Ende>

Okay, das war mein erster Eindruck. Vielleicht ändert sich da ja auch noch was, im Moment habe ich wegen meiner Bachelorarbeit nicht wirklich viel Zeit, herumzuprobieren.
Außerdem ist mein Eindruck auch davon geprägt, dass ich den Telebereich meistens gar nicht brauche und lieber mehr in die Qualität des Nahbereichs investieren würde.

Endlich zur ersten Fotoaufgabe.
Auf die Aufgaben freu ich mich schon, da ich z.Z. viel zu wenig mit Kameras mache. Die erste Aufgabe konnte ich dann aber, trotz einiger Ideen, nur notdürftig lösen, da die Abgabe zeitlich mit meiner Bachelorarbeit zusammenfiel.

"Fotografieren Sie eine attraktive Tele-Strecke!"
Wir sollen also 5 Fotos machen, das erste mit 18mm, das letzte mit 270mm, drei irgendwo dazwischen. Es soll gut aussehen und beim Zoomen den Blick auf ein ungewöhnliches Detail lenken. Im letzten Bild soll eine kleine optische Überraschung lauern. Standpunkt soll fest sein, ansonsten keine Vorgaben.
Anschließendes Hochladen und Fragen beantworten bei Tamron.

Naja, hier im Blog auch meine Fotos.
Wie schon erwähnt, habe ich die Fotos nur nebenbei machen können, weswegen leider keine optischen Überraschungen, noch interessante Details vorhanden sind und ich nur stupide hineingezoomt habe. Hoffe aber, eine einigermaßen schöne Lichtsituation erwischt zu haben.

3 thoughts on “Tamron Extreme Test – Aufgabe 1

  1. Nina

    Hallo. Das mit dem Licht ist ziemlich hübsch. Außerdem hatte ich das Bedürfnis, mitzuteilen, dass ich nach dem letzten Bild wieder zum ersten hochscrollte um dort das große dicke Schiff zu suchen und ich brauchte schon ein bisschen. Insofern gilt das bestimmt als Überraschung und so. War zumindest ein bisschen Suchbild-mäßig.

    Vielleicht solltest du Suchbildbastler werden. Du würdest schöne Suchbilder basteln.

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